Hühner,  Hunde

Von Nutztieren zu Haustieren 🐔🐶

Jetzt haben wir unsere 4 Hühner genau einen Monat und sie haben sich sehr gut eingelebt. Sobald jemand in den Garten geht, kommen sie fröhlich gackernd angelaufen und erwarten leckeres Futter. Mittlerweile lassen sie sich aus der Hand füttern und machen sogar Kunststücke, um an das Futter zu kommen. Am meisten lieben sie Obst und Pellkartoffelschalen. Sie sind aber auch sehr sozial und lassen die Spatzenbande ins Gehege, die sich natürlich über das Körnerfutter freut. Das Huhn Freddy hört sogar auf seinen Namen, wenn man es ruft. Das Huhn Micky denkt manchmal, es wäre ein Hahn. Es springt auf das Dach des Hühnerhauses und versucht zu krähen. Den ganzen Tag laufen die Hühner leise gackernd durch das Gehege, scharren, baden im Sandkasten und freuen sich über jedes Korn, das sie finden. Abends, wenn es dämmert, gehen sie müde ins Häuschen und morgens erwarten sie uns an der Türe, um einen neuen Tag zu beginnen und uns jeden Tag mindestens ein Ei zu schenken.

Auch die Hunde haben sich an die Hühner gewöhnt. Manchmal liegen sie entspannt vor dem Gehege, beobachten die Hühner und schlafen sogar beim Zugucken ein. Nur einmal, als Mascha die dicke Schnauze durch den Zaun gesteckt hat, ist sie gepickt worden. Dann hat sie sich erschrocken und beleidigt unter dem Bambus versteckt und die Hühner erstmal aus sicherer Entfernung beobachtet.

Die Hühner sind für uns wirklich von Nutztieren zu Haustieren geworden, die viel Spaß und wenig Arbeit machen und dazu noch viele leckere Eier legen.

Allerdings sind Chicken Wings jetzt von unserer Speisekarte verschwunden.

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